Wollen und Handel Gott opfern . . .

„Man bringt Gott das würdigste Opfer dar,
wenn man ihm sein freies Wollen und Handeln opfert …

Niemals ist man freier, als wenn man von Gott ganz und gar abhängt.“
(Christine von Schweden)

Nie kann man sich sicher und in besserer Hut finden,  nie sich glücklicher und zufriedener fühlen, als wenn man sich Gott ganz überlässt – denn Gott ist die Liebe.
So sollen wir darum beten: „Vater unser . . ., Dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden!“ – Sagen wir darum kühn:

Herr! Hier sind meine Hände:
Lege hinein, was Du willst!
Nimm hinweg, was Du willst!
Führe mich, wohin Du willst!
Herr! Hier sind meine Augen:
Erhalte ihnen das Licht!
Nimm ihnen das Licht!
Lass mich sehen oder – erblinden!
In allem geschehe Dein Willen!
Dein Wille ist nur Liebe – auch zu mir!

„Siehe, ich komme, Deinen Willen zu erfüllen.“
                  (Hebr. 10, 9.)

Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD – St. Gabriel-Verlag, Wien