Treue zur heiligen Kirche

„Gewiss, leben wir gegenwärtig (1879) in einer Zeit des Kampfes, wo jeder ein rüstiger, geistiger Streiter für die heilige Sache Gottes sein soll.“   (P. A.)

Streben wir aber dennoch, zu den treuesten Kindern der Heiligen Kirche zu gehören. Das gibt uns selbst ein hohes Gefühl der Sicherheit und Kraft. Wir selber sind fest in all den Stürmen der Welt und der Gedanken, weil wir mit der Kirche auf dem Felsengrund stehen, den die allmächtige Hand Christi gelegt hat. Die treue zur Kirche und zum Apostolischen Stuhle müssen wir planmäßig pflegen. Das „Sentire cum Ecclesia“ muss uns oberster Grundsatz sein. Die Entscheidung der Kirche in Angelegenheiten des Glaubens und der Sitte müssen für uns absolute Geltung haben. Da darf es keinen Widerspruch und kein Kompromiss und keine Bedingung geben. Als oberste Norm für Disziplin und Liturgie müssen uns die römischen Weisungen gelten. Jedes „Hinauslehnen“ muss verdächtig und gefährlich vorkommen. – Alle Liebhabereien und Eigenbröteleien müssen fallen wenn Tom sie missbilligt. – Je näher und fester man sich an den heiligen Vater anlehnt, desto sicherer steht man, desto sicherer geht man.

„Die Flut prallte an das Haus, aber sie vermochte es nicht zu erschüttern, weil es auf den Felsen gebaut war.“ (Luk. 6, 48.)

 

Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, Wien. S. 360

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