Tagesheilige – 9. Februar: Hl. Maron

Hl. Maron
Eremit, Klostergründer
Gestorben um 410
Der hl Maron (auch Maro, arab. Marun) lebte als Einsiedler,
den Elementen ausgesetzt und in ständigem Gebet, nahe dem Fluss Orontes bei Cyrrhus
in Syrien. Er war gesucht als Lehrer des geistlichen Lebens und als geistlicher
Ratgeber für viele, die zu ihm kamen. Auch viele Wunder werden von ihm berichtet.
Der hl. Johannes Chrysostomus schätzte ihn und schrieb ihm einen Brief, in dem er
um sein Gebet bat. Durch sein Leben und seine Lehre übte er einen starken Einfluss
auf die monastische Bewegung in der Cyrrhus-Region aus.
Ein Jahrhundert nach seinem Tod kam das Kloster Mar Marun
(gelegen zwischen Aleppo und Antiochien) zu hoher Blüte.
Vom hl. Maron leiten die Maroniten ihren Namen ab, eine orientalische
Kirche, die in voller Gemeinschaft mit Rom steht; besonders im Libanon ist sie stark
vertreten. Der 9. Februar als Gedenktag des hl. Maron ist im Libanon Feiertag.

Die Lebensweise des hl Maron war zutiefst monastisch und asketisch. Für ihn war alles mit Gott verbunden und Gott mit allem,
in allem suchte er Gott und die Einheit mit ihm, und in dieser Einheit mit Gott
fand er seine Erfüllung und seine Kraft, sein hartes Einsiedlerleben zu leben und
den Menschen ein heilender und helfender Ratgeber zu sein.
Quelle: http://evangeliumtagfuertag.org