Verheissung

Erst wenn der Menschen Stirnen wieder rein Das Leuchten einer höheren Welt empfangen, Und ihre Augen, die von Nacht verhangen, Sich füllen mit der Seele Widerschein;   Wenn ihre Herzen, müde eigener Pein, Nach allen Schmerzen dieser Welt verlangen: Dann … WEITERLESEN

Nun baut der Wahn

Nun baut der Wahn die tönernen Paläste Und lässt sein Zeichen in die Straßen rammen; Er treibt das blindverwirrte Volk zusammen Vom Lärm zum Lärme und vom Fest zum Feste.

Auferstehung

  Doch will der König in dir auferstehn, Mein trauernd Volk, du darfst sein Grab nicht sein. Der Erde Macht, des Abgrunds Felsgestein Zerbricht sein siegend Licht mit Sturmeswehn. Du wardst zum Volk, als Er dich ausersehn, Zu tragen Seines … WEITERLESEN

Der Priester

Du willst des Dieners einsam Herz durchdringen, Der Täglich Dir die Opferschale reicht; Er muss verderben, wenn er Dir nicht gleicht Und sich nicht selber darf zum Opfer bringen.

In Deiner Gegenwart

Wenn wir von Deiner Gegenwart erbeben Und täglich in Dein Licht hinüberschwinden, Dass Du der Dritte bist, wo zwei sich finden, Und ihrer Liebe innerlichstes Leben,