Der Rosenkranz zu den fünf Wunden Christi

„Ich werde alles gewähren um was man mich durch die Anrufung meiner heiligen Wunden bittet.“

Unser Herr Jesus Christus zu Sr. Maria-Martha Chambon

 

Fasten- und Karwoche:  Es gibt wenige Abschnitte im Jahr, die so segens- und gnadenreich auf die Seelen wirken, denn wir betrachten die Passion Unseres Herrn im Hinblick auf unsere Erlösung und die Erlösung der ganzen Welt.

 

Doch wir können dies auch an jedem Freitag tun und sollten es auch, gerade in der heutigen Zeit, in der die Menschen durch ihr tief in der Sünde verstricktes Leben Unserem Herrn unsägliches Leid zufügen.

 

Der Fünf Wunden Rosenkranz wurde von Unserem Herrn der Sr. Maria Martha Chambon offenbart.


Fünf Wunden Rosenkranz

„Ich werde alles gewähren um was man mich durch die Anrufung meiner heiligen Wunden bittet.“

Unser Herr Jesus Christus zu Sr. Maria-Martha Chambon

 

Die Betrachtung der fünf Wunden Unseres Herrn ist besonders in der Fastenzeit eine gnadenreiche Andachtsform, wenn wir das Leiden und Sterben Jesu betrachten und das endlos große Opfer, das Er für uns erbracht hat. 

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Die stigmatisierte Ordensfrau und Mystikerin Marie-Marthe Chambon erneuerte die Andacht zu den fünf Wunden Jesu.

Rezension von Hildegard und Michael Hageböck

Marie-Marthe Chambon (1841-1907) war eine französische Ordensschwester, welche für die Andacht über „Die Wunden unseres Herrn“ warb. Diese Frömmigkeitsübung hat der Christiana Verlag jetzt als gleichnamigen Titel zusammen mit einem Lebensbild der Klosterfrau veröffentlicht.

 

Marie-Marthe Chambon wird in der Nähe von Chambéry als das älteste Kind einer frommen Bauernfamilie geboren, deren wertvollster Besitz eine Kuh und eine Ziege ist. Ihre Eltern taufen sie auf den Namen Françoise. Während der Vater im Steinbruch oder auf dem Feld arbeitet, kümmert sich die Mutter liebevoll um ihre Kinder, hält sie zu Gebet und Frömmigkeit an. Für die kleine Françoise bedeutet der Glaube alles.

 

Auf Empfehlung ihres Beichtvaters tritt Françoise in jungen Jahren in das Kloster der Heimsuchung in Chambéry am Fuße der Savoyer Alpen ein. Sie sagt von sich selbst: „Ich habe Angst, in der Welt zugrunde zu gehen und möchte deswegen ins Kloster, um mich nur mit Gott zu beschäftigen, nur an ihn zu denken.“ Für die Eltern ist es ein großes Opfer, ihre Älteste ziehen zu lassen.

 

Françoise gilt als ungebildet und einfältig, kann weder schreiben, noch lesen - und doch fällt sie ihrer Novizenmeisterin positiv auf: Ihre Demut, ihr Gehorsam und ihr guter Wille, ihre Andacht und ihre zielstrebige Ausrichtung auf Gott sind außergewöhnlich. 1863 erhält die Postulantin den weißen Schleier und ihren Klosternamen: Marie-Marthe. 16 Monate später darf sie ihre Profess ablegen. Von ihrem verborgenen Innenleben wissen ihre Mitschwestern zu dieser Zeit noch nichts.

 

Christus beruft Marie-Marthe Chambon, die Andacht zu seinen fünf Wunden zu erneuern und als Weiterführung der Herz-Jesu-Verehrung von Maria Margaretha Alacoque zu verbreiten, welche dem gleichen Orden wie sie angehörte. Marie-Marthe erscheinen der leidende, aber auch der triumphierende Heiland, außerdem Gottvater und die Gottesmutter, etliche Heilige, darunter ihr Ordensgründer Franz von Sales.

 

Auf Wunsch des Herrn, wird alles, was sie sieht und hört, von ihrer Oberin aufgeschrieben. Als diese stirbt, erfolgen keine Aufschriften mehr. Jesus fordert die Ordensschwester auf, sich mit seinem Leiden zu vereinen, worauf hin er ihr verspricht: „Alles, worum ihr mich im Namen meiner Wunden bittet, werdet ihr bekommen. Meine Wunden werden euch unfehlbar retten.“

 

1874 empfängt Marie-Marthe die Stigmata des Herrn. Zwischen Mittwoch und Freitagabend bluten diese zeitweise heftig. Ein Jahr später verheilen die Körperöffnungen spurlos. Nun erhält die Schwester die Wunden der Dornenkrone. Trotz all ihrer Leiden arbeitet Marie-Marthe ohne zu murren, nichts ist ihr zu mühsam, nichts zu widrig.

 

Auf ihr Gebet hin wirkt Gott schon zu ihrer Lebzeit Wunder. Beispielsweise gehen die Nahrungsmittel im Kloster nicht aus oder eine Madenplage verschwindet. Gegen Ende ihres Lebens wird Schwester Marie-Marthe für mehrere Wochen ans Krankenbett gefesselt. Sie leidet unter der Vorstellung, von Gott verlassen zu sein. Nach einem langen und beschwerlichen Kampf stirbt sie am 21. März 1907 friedlich. Besonders fallen den Schwestern die Ruhe und Schönheit der Toten auf.

 

Als die Schwestern später die aufgezeichneten Visionen entdecken, sind sich alle einig: „Das kann sie unmöglich selbst erfunden haben. Von sich aus wäre sie dazu nicht fähig gewesen.“ Schließlich wurde die Andacht zu den Fünf Wunden des Herrn nach und nach verbereitet. Es berührt, im Zeugnis von Marie-Marthe Chambon zu sehen, wie wichtig es ist, die Wunden zu verehren. Christus sehnt sich danach, dass wir seine Leiden am Kreuz betrachten, weil sie ein Ausdruck seiner Liebe sind. Er versprach große Gnaden, wenn wir uns demütig in seine Wunden versenken.

 

Papst Pius XI. gewährte einen Ablass auf den Wunden-Rosenkranz. Kurz vor seinem Tod unterstütze Kardinal Leo Scheffczyk durch einen Aufsatz die Andacht über „Die Wunden unseres Herrn“ und den Seligsprechungsprozess der Dienerin Gottes Marie-Marthe Chambon. Dieser Aufsatz wurde neben einer Betrachtung von Papst Franziskus in das jüngst beim Christiana Verlag erschiene Buch aufgenommen. Mit dieser sehr schönen, gebundenen Ausgabe liegt dem interessierten Gläubigen nun erstmals eine umfassende Darstellung von Schwester Marie-Marthe Chambon, ihrem Leben und ihrer Andacht zu den fünf Wunden, in deutscher Sprache vor.

Buch bestellen:  https://www.kathshop.at/suche.php?sb=9783717112433

 

Hier können Sie den „Fünf Wunden Rosenkranz“ mit einer kleinen Anleitung bestellen.