Katholische Blätter!

Geheimnisvolle Gaben schenkten die hl. Drei Könige dem göttlichen Kinde. Auch du meine Seele, sollst ihm dieselben opfern, nämlich das Gold der Liebe, den Weihrauch des Gebetes und die Myrrhen der Geduld. – Bringe sie ihm auch, indem du die katholische Presse nach Kräften unterstützest.

„Viele begreifen immer noch nicht die hohe Bedeutung der Presse!“

So schrieb der heilige Papst Pius X.

Der verewigte, hochangesehene Bischof Keppler von Rottenburg war stets ein großer Freund der katholischen Presse und hat auch nie verfehlt, sie auf ihre großen Aufgaben aufmerksam zu machen. Wohl sein letztes Wort für die Presse schrieb er anlässlich des Zentenarjubiläums der „Rottenburger Zeitung“ am 1. Juli 1926 mit folgenden Worten: „Wenn man von der Macht der Presse redet, so darf man nicht immer nur an die großen Zeitungen denken. Auch die kleine Presse hat ihre Bedeutung und Wichtigkeit. Ihr Einfluß dringt tiefer ein ins Volks- und Einzelleben. Ein schlechtes Lokalblatt haucht wie ein Sumpf Tag für Tag seine üblen Düfte hinein in die Lebensluft der Gemeinde oder Gegend. Ein gutes Blatt ist ein Klarer Waldbach, der durch seinen Silberlauf das Flachland des Volkslebens beseelt und erfrischt, namentlich dann, wenn er gespeist wird aus den ewigen Quellen der Religion.“ Ebenderselbe: „Ein Katholik der die gute katholische Presse nicht nach Kräften unterstützt, nicht mit Wort und Tat fördert und verbreitet, der nicht mithilft, die schlechten Zeitungen hinauszudrängen: ein solcher Katholik hat kein Recht, sich ein gutes Kind der Kirche zu nennen.“

 

Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ. – Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ – DVCK e.V.