Ein einmaliges Werk des Apostolates

Im Jahre 1932, 25 Jahre nachdem P. Mateo den Plan für die Thronerhebung des göttlichen Herzens Jesu gefasst hatte, belief sich die Zahl der in den einzelnen Familien durchgeführten Inthronisationen bereits auf Dutzende von Millionen. Es war dabei ein Werk der Evangelisation entstanden, wie man es in der Kirchengeschichte nur selten antrifft.

Zu seinem goldenen Priesterjubiläum erhielt P. Mateo von Papst Pius XII. einen Brief, in welchem der Oberste Hirte der Kirche die Bedeutung der Inthronisation des Herzens Jesu für die ganze Kirche hervorhob: „Für Uns wie für Unsere Vorgänger entspricht die Inthronisation Unseren teuersten Interessen. Wir wünschen sehnlichst, dass die dem Herzen Jesu Christi entspringende Liebe sowohl vom Privatleben der Menschen wie vom öffentlichen Leben der Völker wieder Besitz nehme. . . ., dass Jesus Christus, Unser Herr, sichtbar in der katholischen Familie herrscht. Diese Weihe ist nicht eine unnütze und sinnlose Zeremonie, sondern verlangt von allen und jedem ein Leben gemäß den christlichen Geboten . . .“

P. Mateo war sich in den letzten Lebensjahren bewusst geworden, dass er ohne den überaus starken Zug zur innerlichen Sammlung und ohne die Hochschätzung der täglich andächtig gefeierten hl. Messe, sein so aktives Leben des Apostolates nicht hätte durchhalten können. Nun hielt er in Krankheit und Leid und in liebender Aufopferung vor allem aus Sühne für das göttliche Herz Jesu durch, bis zum letzten Atemzug am 4. Mai 1960. Sein Leichnam ruht in der Herz-Jesu Kirche in Valparaiso, wo er die erste hl. Kommunion empfangen und seine erste hl. Messe gefeiert hat.

 

Quelle: Herz Jesu, ich vertraue auf Dich! – Karl Schaffer – Hrsg.: Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur (DVCK) e. V., Frankfurt am Main