Fokus Fatima

Der Sieg des allerreinsten Herzens Mariens (Mo, 26 Jun 2017)
Nach der äußersten Hekatombeideologischer Naturund weltweiten Ausmaßeswird das Reich Mariens kommen Wenn dann nach einer ganzen Kette von Kalamitäten der harte Widerstand der heutigen Menschheit... * * *
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Tagesheilige 26 Juni - Hl. Vigilius von Trient (Mo, 26 Jun 2017)
   Hl. Vigilius von Trient Bischof, MärtyrerGeboren: um 360 in Rom, ItalienGestorben: 405 in Trient, ItalienPatron der Diözese Trient und Bozen-Brixen; der Bergwerke Vigilius kam nach... * * *
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Katholische Aktion und Kreuzfahrer von Fátima (So, 25 Jun 2017)
Nach einem großen Tage begann man, unter dem Schutze Christi, des Königs, und der Madonna von Fátima, offiziell die Katholische Aktion zu organisieren; hatte doch Maria durch ihr wunderbares Wirken... * * *
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Tagesheilige 25. Juni - Hl. Dorothea von Montau (So, 25 Jun 2017)
Hl. Dorothea von Montau Reklusin, MystikerinGeboren: 6. Februar 1347 in Groß-Montau, PolenGestorben: 25. Juni 1394 in Marienwerder, PolenPatronin von Preußen, des Deutschen Ordens Dorothea von... * * *
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Lucia, Francisco und Jacinta opferten sich auf für Bekehrung der Sünder (Sa, 24 Jun 2017)
Kampf und Sieg der Jungfrauüber Satan, Welt und im Kirchenkampf -2 - Sie steht im Widerspruch zur Welt. - Die Hure von Babylon als das Weib, das alle Welt und sich mit dem Blut der Märtyrer... * * *
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Tagesheilige 24. Juni - Hl. Johannes der Täufer (Sa, 24 Jun 2017)
Hl. Johannes der Täufer ProphetGeboren: sechs Monate vor Christi in Ain-Karim bei JerusalemGestorben:  Mitte 1. Jh. in Jerusalem(?)Patron von Malta, Burgund, Provence; Florenz, Amiens: der... * * *
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Tagesheilige 23. Juni - Hl. Joseph Cafasso (Fr, 23 Jun 2017)
Joseph Cafasso PriesterGeboren: 15 Januar 1811 in Castelnuovo d'Asti, ItalienGestorben 23. Juni 1860 in Turin, ItalienPatron der Gefängnisseelsorger (1948) Papst Pius XII. sprach am 22 Juni 1947... * * *
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Am Fest des Allerheiligsten Herzens Jesu (Fr, 23 Jun 2017)
(Am Freitag nach der Oktav des Fronleichnamsfestes) Heute verehrt die Kirche das Heiligste Herz unseres Erlösers, den Sitz und das Sinnbild seiner Liebe und Erbarmung, die er im Tode bekundet. Weit... * * *
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Kampf und Sieg der Jungfrau über Satan, Welt und Kirchenkampf - 1 - (Do, 22 Jun 2017)
Sie steht im Widerspruch zu Satan. — Die mit der Sonne bekleidete Frau steht im Kampf mit dem Roten Drachen, der ihr Kind verschlingen will. Sie ist das Zeichen Gottes im Widerspruch gegen den... * * *
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Tagesheilige 22. Juni - Hl. Eberhard von Biburg (Do, 22 Jun 2017)
 Benediktiner Abteikirche in Biburg, erbaut ca. 1125 bis 1150Hl. Eberhard von Biburg Erzbischof  OSBGeboren: um 1089 wahrscheinlich in NiederbayernGestorben 22. Juni 1164 in Rein bei Graz,... * * *
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Licht, das große Geschenk

Die Weihnachtskrippe in der Basilika zu Prüm. Foto: Udo Schikora, 2010.
Die Weihnachtskrippe in der Basilika zu Prüm. Foto: Udo Schikora, 2010.
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Populus qui habitabat in tenebris, vidit lucem magnam

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Weihnachten und Fatima: Scheinbare „Utopien“, glänzende Wirklichkeiten

Lichterprozession Fatima
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Prüfe Dich!

Prüfe dich!

In seinen goldenen Exerzitienbüchlein lässt der hl. Ignatius von Loyola die Betrachtung zur Erweckung der Liebe in die Worte ausklingen:  „Nimm hin, o Herr, meine ganze Freiheit, nimm hin mein Gedächtnis, meinen Verstand und meinen ganzen Willen. Alles,  was ich habe oder besitze, hast du mir gegeben; dir stelle ich es wieder zurück und übergebe es ganz dir, damit du nach deinem heiligen Willen darüber verfügest. Deine Liebe nur gib mir, o Gott, und deine Gnade, dann bin ich reich genug und verlange nichts weiter!“ 


So betete seine große Seele. So handelte er aber auch in gesunden wie in kranken Tagen. Der Arzt meinte, Ignatius habe Angst vor dem Tode. Er versuchte ihn darum aufzumuntern, dass er doch all die Sorgen ausschlage und keine so düsteren und traurigen Gedanken mehr hege.


„Düstere und traurige Gedanken?“ - fragte sich der Heilige. Sollte es etwas geben, was ihm schwer und lästig fallen und seinen Seelenfrieden rauben könnte? Er suchte und suchte. Da fand er es. Das eine wäre ihm sehr hart: wenn seine Ordensstiftung aufgelöst würde. Sie war sein Lebenswerk, die Freude und der Trost seines Alters; sichtbar ruhte Gottes Segen auf ihr. Und wenn dies Werk zertrümmert würde...


Sorgfältig prüfte sich Ignatius, wie lange er wohl einen solchen Schlag schmerzlich empfinden würde. Und er konnte das aufrichtige Geständnis machen:  „Wenn es ohne meine Schuld geschähe, genügte eine Viertelstunde der Sammlung im Gebet, um alle Unruhe aus der Seele zu verbannen, selbst wenn man die ganze Gesellschaft Jesu wie Salz im Wasser auflöste.“


Nun prüfe dich! Wie viele Tage, wie viele Wochen braucht es manchmal bei dir? Ergib dich darum jetzt schon in Gottes heiligen Willen und sprich mit dem hl. Ignatius zuweilen mutig und opferbereit das obige kräftige Gebet: „Nimm hin...“


„O Mensch, der du verdrossen bist, dass nicht alles nach deinem Wunsche gelingt, schämst du dich nicht, wenn du siehst, dass dieses nicht einmal in der Familie unseres Herrn sich vorgefunden hat?“

(Hl. Chrysostomus)


Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ – Hrsg.: DVCK e. V., Frankfurt am Main

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Gehorchen, um frei zu sein

von Plinio Correa de Oliveira

Das Echo der zeitlich sehr entfernten Worte, die der hl. Remigius sprach, als er Chlodwig, den ersten christlichen König taufte, möchte ich, lieber Leser, auffangen und es Dir zu Ohren bringen: „Bete an, was Du verbrannt hast; verbrenne, was Du angebetet hast“. Ja, verbrenne den Egoismus, den Zweifel, die Schlaftrunkenheit und angeregt durch die Liebe Gottes, liebe und diene und kämpfe für den Glauben, für die Kirche und die christliche Zivilisation. Opfere Dich auf. Entsage Dir selbst.


Wie? – So wie es in allen Jahrhunderten diejenigen getan haben, die für Jesus Christus den „guten Kampf“ gekämpft haben (2 Tim 4,7).


Und ausgezeichneter wirst Du es vollbringen können, wenn Du die vom hl. Ludwig Maria Grignon von Montfort selbst verfasste und gerechtfertigte Methode anwendest. Es ist die „Sklavenschaft aus Liebe“ zur Heiligsten Jungfrau.


„Sklavenschaft“ ... Ein grobes und fremdes Wort, vor allem für moderne Ohren, die allzeit gewohnt sind über Unabhängigkeit und Freiheit zu hören und mehr und mehr geneigt sind zur großen Anarchie, die, wie ein Totenkopf mit einer Sichel in der Hand, die Menschen auf der Ausgangsschwelle des 20. Jahrhunderts mit seinem finsteren Lächeln erwartet.


Es gibt aber eine Sklavenschaft, die befreit und eine Freiheit, die versklavt.


Früher sagte man in Brasilien von einem Menschen, der seinen Verpflichtungen nachkam, er sei ein „Sklave seiner Pflichten“. Doch in der Tat war es ein Mensch, der sich auf dem Höhepunkt seiner Freiheit befand. Durch einen ganz persönlichen Akt verstand er, welche ihm zustehende Wege er gehen musste und fasste mit männlicher Entschlossenheit den Vorsatz, sie aufzunehmen. Er überwältigte die bösen Leidenschaften, die versuchten ihn zu blenden, seinen Willen zu schwächen, um damit seinen frei gewählten Weg zu versperren. Der Mensch, der diesen hohen Sieg erreicht hatte, ging sicheren Schrittes dem entsprechenden Ziel entgegen. Er war frei.


„Sklave“ war im Gegensatz jener, der sich von seinen ungeordneten Leidenschaften mitreißen ließ in eine Richtung, mit der seine Vernunft nicht einverstanden war und auch sein Wille nicht bevorzugte. Diese echten Besiegten nannte man „Lastersklaven“. Weil sie sich dem Laster versklavten, „befreiten“ sie sich vom gesunden Reich der Vernunft.


Diese Begriffe von Freiheit und Sklaventum behandelte Papst Leo XIII. mit seinem eigenartigen meisterhaften Glanz in der Enzyklika „Libertas praestantissimum“.


Heute hat sich alles umgekehrt. Als Muster eines „freien“ Menschen haben wir den Hippie, der mit einer Bombe in der Hand nach seinem Gutdünken den Terror verbreitet. Doch umgekehrt, wird als zaghaft, unfrei derjenige gehalten, der im Gehorsam der Gebote Gottes und der Menschen lebt.


Nach heutiger Perspektive ist derjenige „frei“, dem das Gesetz erlaubt, die Drogen zu kaufen, die er will, sie zu gebrauchen, wie es ihm gefällt und um letztlich... sich ihnen zu versklaven. Tyrannisch und versklavend aber wird das Gesetz angesehen, das dem Bürger untersagt, sich den Drogen zu versklaven.

Versklavung ist auch aus dieser schielenden Perspektive der Umkehrung der Werte, das in vollem Bewusstsein und in voller Freiheit geleistete religiöse Ordensgelübde, nach dem sich der Mönch in den Dienst der höchsten christlichen Idealen stellt, unter Ausschluss jeglicher Rückkehr. Um diese freie Entscheidung gegen die Tyrannei seiner eigenen Schwäche zu schützen, unterwirft sich der Mönch in diesem Akt der Autorität seinen wachenden Oberen. Wer sich so bindet, um sich frei zu halten von seinen schlechten Begierden, setzt sich heute aus, als ein niederträchtiger Sklave bezeichnet zu werden. So als ob der Obere ihm eine Last auflegen würde, die seinen Willen einschränken soll. Im Gegenteil, der Obere dient als Handlauf den höheren Seelen, die frei und unerschrocken anstreben, bis zur letzten Stufe die Treppe der höchsten Ideale aufzusteigen, ohne der gefährlichen Höhenangst nachzugeben.


Kurz, für einige ist frei, wer mit benebelter Vernunft und gebrochenem Willen, angetrieben vom Wahnsinn der Sinne, die Fähigkeit hat, auf der Rutschbahn der schlechten Sitten wollüstig herunterzugleiten. „Sklave“ ist aber der, der seiner eigenen Vernunft dient, mit der Kraft des Willens die eigenen Begierden besiegt, den göttlichen und menschlichen Gesetzen gehorcht und die Regeln der Ordnung anwendet.


Vor allem ist unter dieser Perspektive ein „Sklave“, derjenige, der sich, um seine Freiheit voll zu garantieren, entscheidet, sich frei Autoritäten zu unterwerfen, die ihn dorthin führen, wohin er will. So weit führt uns die gegenwärtige von Freudismus durchtränkte Meinung!


Mit einer ganz anderen Perspektive entwarf der hl. Ludwig Grignion von Montfort die „Sklavenschaft aus Liebe“ zur Mutter Gottes. Sie eignet sich für jedes Alter und jeden Lebensstand: Laien, Priester, Ordensleute usw.


Was macht das Wort „Liebe“, das so überraschenderweise an das Wort „Sklaventum“ geknüpft wird, da ja dieses den Gedanken einer brutalen Herrschaft eines Starken über einen Schwachen, des Egoisten über den Armen, den er ausbeutet, hervorruft? „Liebe“ ist, in der Philosophie, der Akt durch welchen der Wille in Freiheit etwas haben will. So werden im gewöhnlichen Sprachgebrauch „wollen“ und „lieben“ im gleichen Sinn benutzt. „Sklaventum aus Liebe“ ist der edelste Höhepunkt des Aktes, durch den jemand sich aus freien Stücken einem Ideal oder einer Sache widmet. Oder auch sich an einen anderen bindet.

Die heilige Zuneigung und die Pflichten des Ehebundes besitzen etwas, was bindet, verbindet und adelt. Im Spanischen nennt man Handschellen „esposas“, was „Ehegattin“ bedeutet. Der Vergleich bringt uns zum Lächeln. Den Befürwortern der Ehescheidung mag er schaudern lassen, denn er gibt einen Hinweis auf die Unauflöslichkeit der Ehe. Im Portugiesischen sprechen wir vom „Band“ oder eher wörtlich von den „Ketten“ der Ehe.


Viel bindender als der Stand der Ehe ist jedoch der des Priesters, und in einem gewissen Sinn noch mehr ist es der Stand der Ordensperson. Je höher der frei gewählte Stand, desto stärker ist das Band und echter die Freiheit.


So empfiehlt der hl. Ludwig Grignion, der Gläubige solle sich freiwillig als „Sklave der Liebe“ der Heiligen Jungfrau weihen, indem er ihr in der Eigenschaft eines Sklaven seinen Leib und seine Seele, seine inneren und äußeren Güter und selbst den Wert aller seiner vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen guten Handlungen weiht, und ihr alles Recht und volle Gewalt überlässt über sich und all sein Eigentum ohne Ausnahme nach ihrem Wohlgefallen, zur größeren Ehre Gottes in der Zeit und in der Ewigkeit (vgl. „Weihegebet zur vollkommenen Hingabe an Jesus durch Maria“). Maria, als erhabene Mutter, erwirkt im Tausch für ihre „Liebessklaven“ die Gnaden Gottes, die ihren Verstand erhöhen zum klaren Verständnis der höchsten Glaubenssätze, die ihren Willen engelhafte Kraft verleiht, um sich frei von jeglichem Ballast in die Höhen dieser Ideale aufzuschwingen und alle inneren und äußeren Hindernisse besiegen, die sich ihnen entgegenstellen.


Doch könnte jemand fragen, wie kann ein Mönch diese durchscheinende und engelhafte Freiheit üben, da er ja durch sein Gelübde der Autorität eines Oberen unterworfen ist?

Nichts einfacher als dies. Mönch ist man durch einen Ruf Gottes („Berufung“). Es ist also Gottes Wille, dass ein Ordensmann seinen Oberen gehorcht. Der Wille Gottes ist der Wille Mariens. Wann immer also der Ordensmann sich Maria geweiht hat als ihren „Sklaven aus Liebe“, gehorcht er als Mariensklave seinem Oberen. Die Stimme des Oberen ist für ihn auf Erden, sozusagen die Stimme der Muttergottes selbst.


Der hl. Ludwig Grignion ruft alle Menschen dermaßen vorsichtig auf zu diesen Gipfeln des „Liebssklaventums“, sodass dieses viel Raum lässt für wichtige Nuancen. Sein „Sklaventum aus Liebe“, das von so großer Bedeutung ist für Menschen, die sich durch Gelübde an einen Religionsorden gebunden haben, kann gleichsam von Weltpriestern und Laien praktiziert werden. Denn im Gegensatz zu den Ordensgelübden, die für eine gewisse Zeit oder für das ganze Leben verpflichtend sind, kann der „Sklave aus Liebe“ zu jeder Zeit diesen erhabenen Zustand verlassen, ohne damit eine Sünde zu begehen. Während der Ungehorsam einer Ordensperson gegenüber der Ordensregel sündhaft ist, begeht der Laie „Sklave“ keine Sünde, wenn er der edelmütigen Hingabe widerspricht.


So verbleibt also der Laie in der Eigenschaft eines „Sklaven“ durch einen freien Akt, den er implizit oder explizit täglich, oder besser, jeden Moment wiederholt.


Für alle Gläubigen ist also das „Sklavenschaft aus Liebe“ diese engelhafte und höchste Freiheit, mit der Maria sie an der Schwelle zum 21. Jahrhundert erwartet: lächelnd, anziehend, sie einladend in ihr Reich, gemäß ihrem Versprechen in Fatima: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren!“


Komm also, lieber Leser, bekehre Dich und gehe mit mir, mit allen „Sklaven aus Liebe“ zu Maria, in Richtung dieses Reiches der höchstgeordneten Freiheit und der höchstfreien Ordnung, zu dem Dich die Sklavin (ancilla) des Herrn, die Königin des Himmels, einladet.


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Die Andacht zu Maria wird besonders notwendig sein in diesen letzten Zeiten

Als der hl. Ludwig die Abhandlung verfasste, hatte er nicht im Sinn, ein Werk zu schreiben, wie jenes von Msgr. Henri Delassus, über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der christlichen Zivilisation. Deshalb kommen die prophetischen Elemente in seinem Werk eher zufällig vor. Er sprach vom Ende der Welt und den dem vorausgehenden Ereignissen im Hinblick auf die möglichen Auswirkungen der marianischen Verehrung.

Er behandelt dieses Thema als vierte Folgerung im ersten Kapitel:  „Die Marienverehrung wird in diesen letzten Zeiten besonders notwendig sein.“ In diesem Satz scheint ein Gegensatz vorhanden zu sein, wenn er sagt: „sie wird notwendig sein in diesen letzten Zeiten.“

Der Ausdruck „letzte Zeiten“ bedeutet im gewöhnlichen Sprachgebrauch die vor kurzem vergangene Zeit. So kann man sagen, „in der letzten Zeit habe ich dieses oder jenes unternommen.“ Es bezieht sich auf die  nahe Vergangenheit. Es scheint also widersprüchlich, wenn hier gesagt wird, „sie wird notwendig sein in diesen letzten Zeiten.“ Der hl. Ludwig versteht aber unter den „letzten Zeiten“ die Zeiten, in denen er lebt und die sich von da ab verlängern. Die Verehrung Mariens ist also notwendig in diesen letzten Zeiten, die schon begonnen haben, in denen wir uns befinden und die sich fortan entwickeln werden.

Der hl. Ludwig weist sehr deutlich auf die Anzeichen der kommenden Französischen Revolution hin. Er spricht nicht eindeutig von einer Revolution, aber von einem sittlichen, religiösen und gesellschaftlichen Zerfall, der der Katastrophe vorausgeht. Er sieht diese Auflösung als ein Zeichen der Endzeit und stellt seine Gedanken in dem Werk unter diese Perspektive.


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Quelle: Wahre Andacht zur Muttergottes – Ein licht in den Wirren unserer Zeit – Plinio Corrêa de Oliveira – Hrsg.: Aktion, „Österreich braucht Mariens Hilfe“ - Verein Österreichische Jugend  C. G.D.R.

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Bis an die Grenzen der Erde

Auch außerhalb der Grenzen Portugals findet die Verehrung der Madonna von Fatima schnelle Verbreitung unter den verschiedenen Nationen Europas und über den europäischen Kontinent hinaus. Überall spendet sie freigebig ihren mütterlichen Segen, überall schlagen ihr die Herzen in Dankbarkeit entgegen, wie der portugiesische Episkopat in seinem gemeinsamen Hirtenbrief bekundet:


„Von den  fernsten und entlegensten Gegenden der Welt, aus Amerika, Ozeanien, China, Indien und sogar aus dem gemarterten Rußland, kommen Spenden, Gebetsempfehlungen, Danksagungen nach Fátima: mit einem Wort, Kundgebungen des Vertrauens und des Interesses, Huldigungen an Unsere Liebe Frau von Fátima. Es besteht kein Zweifel, dass Unsere Liebe Frau von Fátima Portugal erobert hat, doch kann man sagen, dass sie daran geht, die Welt zu erobern.“


So geschrieben im Jahre 1942. Heute wäre es buchstäblich unmöglich, die Kirchen, Kapellen, Oratorien, Altäre, Fatimastatuen aufzuzählen, die in den fünf Erdteilen errichtet bzw. aufgestellt wurden . . . ein kleines, aber beredtes Zeugnis. 

Herr D. Pasenale Arias aus Madrid, ein verdienter, reicher Anwalt und Ingenieur, ein großer Verehrer der „Jungfrau von Fátima“, hatte die Idee, die Verehrung der Fátima Muttergottes zu verbreiten, große und kleine Statuen bestellen zu lassen, soweit es seine Mittel ihm erlaubten; diese verkaufte er dann um einen nur in den Büchern Gottes verzeichneten Preis. 1949 hatte er auf diese Weise mehr als 400 verkauft; eben liest man, dass ein Missionar bei seiner Abreise nach Abmednabad (Indien) die Statue mit Nummer 1700 erworben hat. Vier Monate später waren es schon mehr als 2800.

Wahrhaftig, „Unsere Liebe Frau von Fátima“ geht daran die Welt zu erobern!


In Rom hat Se. Heiligkeit Pius XI. am 13 November 1929 eine herrliche Statue geweiht, ein Meisterwerk des bekannten portugiesischen Holzschnitzers José Ferreira Tedim, welche in der neuen Kapelle des Portugiesischen Kollegs in Rom, die der Madonna von Fátima geweiht ist, Ausstellung fand.

Eine ähnliche Statue verehrt man in Sant' Antonio die Portoghesi und verschiedenen anderen Kapellen und Privathäusern.

Mit voller Genehmigung Pius XII. wurde in der Jubiläumskirche des heiligen Eugenius im rechten Seitenschiff ein Altar unserer Lieben Frau von Fátima geweiht; er erinnert daran, dass der Papst des Unbefleckten Herzens und der Aufnahme Mariens in den Himmel zum Bischof geweiht wurde, in der Stunde, in der Maria zum ersten Male in Fátima erschienen ist.


Die Botschaft der Barmherzigkeit, die die Madonna von Fátima vom Himmel auf die Erde brachte, war nicht bloß für Portugal, wie auch jene von Lourdes nicht allein für Frankreich war.


Man beachte ein eigenartiges Zusammentreffen: am 16. April 1917 kamen Lenin und Trotzki nach Petersburg, und an den kommenden Tagen gaben sie Weisungen heraus und übernahmen den Oberbefehl über die kommunistische Revolution. Am 7. November des gleichen Jahres triumphierte in Petersburg – und wenige Tage später auch in Moskau – der Bolschewismus, dessen Ziel es war, Rußland, Mexiko, die Iberische Halbinsel und schließlich die ganze Welt in Flammen zu setzen. Und gerade zwischen diesen zwei bedeutungsvollen Daten, genau 27 Tage nach dem ersten und 25 Tage vor dem zweiten, fanden die erste und die letzte Erscheinung in Fátima statt. - Als aber der Antichrist im äußersten Osten Europas seinen furchtbaren Kampf nicht nur gegen die wahre Religion, sondern gegen jede Gottesidee und die bürgerliche Gesellschaftsordnung entfesselte, da erschien im äußersten Westen die große, ewige Besiegerin der höllischen Schlange.

Hier ist der einzige Weg zum Heil gewiesen: Die Einladung Marias zur Buße und zur Flucht vor der Sünde, insbesondere vor der Sünde der Unreinheit und der schamlosen Mode; die dringende Empfehlung Mariens, täglich mit Andacht den Rosenkranz zu beten, der der Schlüssel zu den Schatzkammern Gottes ist; die Verehrung und Weihe an das Unbefleckte Herz.

Quelle:  Maria Spricht zur Welt – Geheimnis und Weltgeschichtliche Sendung Fatimas – L. Gonzaga da Fonseca – Tyrolia-Verlag – Innsbruck, Wien, München

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Neue Biografie: Begegnung mit Plinio Corrêa de Oliveira: Katholischer Streiter in stürmischer Zeit

Biografie des brasilianischen Schriftstellers von Mathias von Gersdorff

(aus: Kathnews.de) Anlässlich seines zwanzigsten Todesjahres erscheint die zweite Biografie über Plinio Corrêa de Oliveira. Autor ist Mathias von Gersdorff, der sonst zu Themen wie Lebensrecht, Familienpolitik und Kinder- und Jugendschutz schreibt. Die erste Biografie, die in mehrere Sprachen übersetzt wurde, stammt vom italienischen Historiker Roberto de Mattei. De Mattei verfasste für dieses neue Buch das Vorwort.


Von Gersdorff schildert die diversen Etappen das Lebens des brasilianischen Schriftstellers, Aktivisten und Politikers, und erläutert dabei den sozialen und politischen Kontext, in welchem Corrêa de Oliveira gewirkt hat. Dadurch kann sich auch der mit der brasilianischen Geschichte nicht vertraute Leser gut in das Leben des Geschilderten hineinversetzen. Der Autor, der oft Corrêa de Oliveira getroffen hat, zeigt ihn nicht nur als äußerst ergiebigen Schriftsteller und aktiven Verteidiger der katholischen Interessen, sondern auch als Leidensmann, der viele Tragödien und Widerstände überwinden musste, ohne jemals zu verzagen. Dabei wird seine tief katholische Gesinnung besonders deutlich. Von Gersdorff lässt an mehreren Stellen seine persönlichen Beobachtungen einfließen, vor allem in den Schilderungen über das private Leben Corrêa de Oliveiras, seine Art und Weise im Umgang usw. Das Buch erhielt mehrere Stellungnahmen von kirchlichen Würdenträgern, die die Aktualität des Lebenswerkes Correa de Oliveiras betonen und ihn als Vorbild und katholische Persönlichkeit bezeichnen.


Würdigung

Raymond Leo Kardinal Burke schreibt: „Meinen herzlichen Glückwunsch zur Publikation Ihrer Biografie des großen brasilianischen katholischen Laien, der, wie Sie richtig anmerken, auf so vielfältige Art und Weise ein Vorbild für uns in diesen für die Kirche so schwierigen Zeiten ist!“

Walter Kardinal Brandmüller unterstreicht die Katholizität Corrêa de Oliveiras: „Ihre Schrift macht auch dem Leser zugänglich, mit welcher Gesinnung Corrêa de Oliveira ans Werk ging: Treu dem katholischen Lehramt und stets im Vertrauen in die Vorsehung Gottes und in die immerwährende Hilfe der Jungfrau Maria.“

Erzbischof Wolfgang Haas kommentiert: „Aufgrund dieser Lebensbeschreibung erfasst man sehr gut, in welchem kulturellen und politischen Rahmen Plinio Corrêa de Oliveira sich unermüdlich für die katholische Kirche einsetzte und wie sein Apostolatswerk entstand. Die Widrigkeiten und Anstürme, die er überwinden musste, sind beeindruckend, doch noch beeindruckender für mich ist, mit welchem Vertrauen in die Vorsehung Gottes und in die immerwährende Hilfe der Jungfrau Maria er an seinem Ziel festhielt: treu dem katholischen Glauben zu sein und bei allen Hindernissen nicht zu verzagen.


Mathias von Gersdorff: Begegnung mit Plinio Corrêa de Oliveira. Katholischer Streiter in stürmischer Zeit. Patrimonium, ISBN 978-3-86417-033-1, 154 Seiten, Hardcover, 14,80 €
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Fatima: die fünf ersten Samstage

Im Juli-Geheimnis hatte unsere Liebe Frau gesagt: - „Ich werde darum bitten, dass Rußland meinem Unbefleckten Herzen geweiht werden soll und dass an den ersten Samstagen die Sühnekommunion gehalten werden soll.“

 

Die Botschaft von Fatima war also mit dem Zyklus der Erscheinung in der Grotte von Iria im Jahre 1917 noch nicht endgültig abgeschlossen.

 

Am 10. Dezember 1925 erschien die Heilige Jungfrau, mit dem Jesusknaben an ihrer Seite auf einer leuchtenden Wolke, Schwester Lucia in ihrer Zelle im Dorotheen-Haus in Pontevedra. Indem sie ihr eine Hand auf die Schulter legte, zeigte sie ihr ein von Dornen umgebenes Herz, das sie in der anderen Hand hielt. Der Jesusknabe zeigte auf das Herz und sprach zu der Seherin die folgenden Worte: „Hab Mitleid mit dem Herzen deiner Heiligsten Mutter, das bedeckt ist von den Dornen, die die undankbaren Menschen jeden Moment in dasselbe hineindrücken, und es gibt niemanden, der Sühne tut, um sie herauszuziehen.“

 

Die Heilige Jungfrau fügte dem hinzu: „Sieh, liebe Tochter, mein Herz umgeben von Dornen, die mir die Undankbaren Menschen mit ihren Lästerungen und ihrer Undankbarkeit jeden Moment hineindrücken. Versuche du wenigstens mich zu trösten und sage, dass ich allen, die fünf Monate lang am Ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, den Rosenkranz beten und mir während einer Viertelstunde Gesellschaft leisten, indem sie die fünfzehn Geheimnisse betrachten als Wiedergutmachung mir gegenüber, in der Todesstunde mit allen zur Rettung dieser Seelen notwendigen Gnaden beistehen werde.“ (Vgl. Memórias e Cartas da Irmã Lucia, S. 400; Ayres da Fonseca, S. 350-351; Walsh, S. S96; De Marchi, englische Ausgabe, S. 152-153; Fazenda, S. X-XI)

 

Am 15. Februar 1926 erscheint Schwester Lucia in Pontevedra wiederum der Jesusknabe und fragt sie, ob sie die Verehrung der Heiligen Mutter schon verbreitet habe. Die Seherin berichtet von den Schwierigkeiten, die ihr Beichtvater ihr vorgetragen habe, und erklärt, dass die Mutter Oberin zwar bereit sei, sich für die Ausbreitung einzusetzen, der Priester jedoch zu bedenken gegeben habe, dass die Oberin allein nichts vermöge. Jesus antwortete: „Es stimmt schon,  dass deine Oberin allein nichts vermag, mit meiner Gnade jedoch vermag sie alles.“ Schwester Lucia sprach von der Schwierigkeit einiger Leute, samstags zu beichten, und bat darum, achttägige Beichten gelten zu lassen. Jesus antwortete ihr: „Ja, sie  kann von noch viel mehr Tagen sein, vorausgesetzt, dass die, die Mich empfangen, sich im Zustand der Gnade befinden und die Absicht haben, dem Unbefleckten Herzens Mariens Genugtuung zu leisten.“ Schwester Lucia erwähnte auch den Fall, falls es jemand versäumen sollte, bei der Beichte die Intentionen zu formulieren: Jesus Christus antwortet darauf: „Die Intention kann dann bei der kommenden Beichte formuliert werden, das heißt bei der nächsten Beichtgelegenheit.“ (Vgl. Memórias e Cartas da Irmã Lucia, S. 400; Fazenda,S. XI-XII; Ayres da Fonseca, S. 351; De Marchi, englische Ausgabe, S. 153).

 

Bei der Nachtwache vom 29. zum 30. Mai 1930 sprach der Herr im Innern zu Schwester Lucia und löste noch ein weiteres Problem: „Die Andachtsübung wir auch noch am Sonntag, der auf den ersten Samstag folgt, angenommen, wenn meine Priester dies den Seelen wegen triftiger Gründe gewähren.“  (Vgl. Memórias e Cartas da Irmã Lucia, S. 410)


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Quelle: Fatima – Botschaft der Tragödie oder der Hoffnung? - Antonio Borelli Machado – Hrsg.: DVCK e. V., Frankfurt am Main – Aktion: „Deutschland braucht Mariens Hilfe“

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Innigste Vereinigung mit Maria


Die Andacht zu Maria ist unter den Frömmigkeitsübungen jene, die die größten Gnaden Gottes heranzieht und dazu geeignet, die größte Zahl der Seelen zum Heil zu führen.


Je tiefer wir auf dieses Thema eingehen, desto mehr sehen wir, dass die höchsten Absichten Gottes, die Heiligung und Errettung der Seelen, mit der Andacht zu Maria dermaßen verknüpft sind, dass wir sie darum bitten sollten, uns mit ihr immer inniger zu vereinen, denn ihre Fürbitte und ihr Schutz sind absolut notwendig für unser Heil.


Der Marienkult beeinträchtigt in keiner Weise den Gotteskult. Er ist vielmehr ein notwendiges Mittel für eine wahre Gotteskindschaft. Die Zeit, die man verbringt, Maria zu verehren, bedeutet keineswegs eine Minderung der Gottesverehrung. Denn Gott hat die Dinge so gewollt, dass unsere Gedanken, solange wir auf Erden sind, nicht unmittelbar bei ihm sein sollten, sondern immer mittelbar bei anderen Geschöpfen.


So ist es der Wille Gottes, dass wir uns gedanklich mit Themen der Geschichte, der Soziologie, der Politik, der Wirtschaft, der Kunst beschäftigen und nicht, dass wir ausschließlich Sorge tragen, ihn ununterbrochen in direkter Weise anzubeten. Nach dieser göttlichen Einrichtung ist es nicht erstaunlich, dass ein Teil unserer Aufmerksamkeit Maria gewidmet sein soll.


Die Verehrung Mariens im Verhältnis zu Gott ist für uns wie das Kristallglas in der Monstranz, das bei der Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes vor der Hostie gesetzt ist, ohne die Sicht zu behindern. Maria ist auch wie eine reine und starke Linse, die die von Gott kommenden Gnaden in uns bündelt und zum Strahlen bringt.


Quelle: Wahre Andacht zu Muttergottes – Ein Licht in den Wirren unserer Zeit – Plinio Corrêa de Oliveira – Hrsg.: Aktion „Österreich braucht Mariens Hilfe“

Novene zum heiligen Franz Xaver

Franz Xaver ist der Heilige des Seeleneifers. Einst hochstrebender Universitätsprofessor in Paris, wurde er durch die Worte: "Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, an seiner Seele aber Schaden leidet?" (Matth. 16,26) bewogen, Priester zu werden und ganz der Rettung unsterblicher Seelen sich zu widmen. Einer der ersten Gefährten des hl. Ignatius von Loyola, wurde er in die Missionen nach Ostindien gesandt. Unbeschreiblich war die Seelenernte, die da des Heiligen harrte. Durch unermüdliche Arbeit, durch himmelstürmendes Beten, durch harte Bußwerke erwirkte er einen eigentlichen Gnadenregen über die Heidenvölker jener Länder. Gott führte ihn durch die Sprachengabe und andere Wunder zu großen Erfolgen. Hunderttausende von Heiden fanden durch Franz Xaver den Weg zur Wahrheit und zum Leben. Im Angesichte Chinas starb der Heilige auf einer einsamen Insel, in armer Strohhütte, elend undverlassen wie sein gekreuzigter Meister, am 3. Dezember 1552.

Der Seeleneifer ist jetzt noch des Heiligen liebste Tugend. Wo immer jemand in seelischen Anliegen zu ihm Zuflucht nimmt, da hilft er gerne. Aber auch in leiblichen, irdischen Nöten ist er ein mächtige Helfer. Besonders wenn man ihn anruft mit dem Versprechen, für die Seelen, z.B. für die Missionen, etwas zu tun.


- Im Jahre 1693 wurde der Jesuitenpater Marzell Mastrillo durch den herabfallenden Hammer eines Bauarbeiters schwer veletzt. Blutüberströmt wurde der Pater weggetragen. Bald stellten sich hohes Fieber und Erbrechen ein. Man fürchtete für das Leben des Verunglückten. P. Mastrillo versprach seinem heiligen Mitbruder Franz Xaver, sich mit Erlaubnis der Obern den Missionen zu widmen, wenn er ihm die Heilung erwirke.


In der Nacht erschien der Heilige dem Kranken und sprach zu ihm: "Sei guten Muttes; ich habe dein Gelübde angenommen. Ich bin gekommen, dich zu trösten. Was möchtest du vom Himmel haben? Wisse, dass ich dort oben etwas vermag."


Dann gab er ihm noch einige Ratschläge und die Versicherung, dass alle jene, die vom 4. bis zum 12. März eine neuntägige Andacht zu seiner Ehre halten, an einem der genannten Tage beichten und kommunizieren und seine Fürbitte bei Gott anrufen, die Gnade, welche sie wünschen, erhalten werden, vorausgesetzt, dass die Bitte mit dem göttlichen Willen übereinstimme. Mit den Worten: "Stehe auf, du bist gesund!" verschwand der Heilige, und P. Mastrillo erhob sich zum Staunen aller in voller Gesundheit. Er löste sein Gelübde ein, wurde Missionär und starb als Blutzeuge. - Alsbald verbreitete sich die Novene zum heiligen Franz Xaver zunächst in Italien und dann auf der ganzen Welt.

Diese Novene lässt sich zweimal im Jahre, zu beliebiger Zeit, duchführen, allein oder mit andern. Ein Ablass von 300 Tagen ist für jeden der neun Tage gewährt, wenn man das untenstehende Gebet täglich verrichet. Wer dieses Gebet nicht verrichten kann, gewinnt denselben Ablass, indem er 5 Vaterunser, Gegrüßt seist du, Maria, und Ehre sei dem Vater betet.



Tägliches Gebet während der Novene

(300 Tage Ablass, täglich einmal. Pius X., 23. März 1904)


O liebenswürdiger und liebreicher heiliger Franz Xaver, mit dir bete ich die göttliche Majestät ehrfurchtsvoll an. Hocherfreut bin ich über die ausgezeichneten Gnadengaben, welche Gott dir in diesem Leben, und über die hohe Herrlichkeit, die er dir nach dem Tode verliehen hat.


Indem ich ihm dafür innigsten Dank sage, flehe ich zugleich aus ganzem Herzen zu dir: Erlange mir doch durch deine mächtige Fürbitte die große Gnade, ein heiliges Leben zu führen und auch heilig zu sterben. Außerdem bitte ich dich, erflehe mir... (Hier nennt man die erwünschte geistliche Gnade oder zeitliche Wohltat.)


Wenn aber das, worum ich dich inständig bitte, nicht zur Ehre Gottes und zum wahren Heil meiner Seele gereichen sollte, so erflehe du mir vielmehr, was in jeder Beziehung mir nützlicher ist. Amen.

Vater unser. Gegrüßt seist du. Ehre sei.

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Ruhe und Gelassenheit

Man muss dem Inneren die entspannte Ruhe zu-

gestehen, auch wenn man überzeugt ist, die Zeit

im Nichtstun zu verlieren. Das Einzige, was man

in diesem Zustand tun kann, ist dies:

Man soll das innere freilassen von Wahrnehmungen und Gedanken, Meditationen und Erwägungen und

sich ausschließlich hingeben an ein liebevolles und friedvolles Innewerden Gottes!


Hl. Johannes vom Kreuz

Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

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Bessere Zeiten – bessere Menschen

Die Besserung aber muss von den Menschen herkommen, getragen und weitergeführt werden. Die Zeiten selbst ändern nichts. Die nehmen alles, wie es ist. Die lassen alles, wie es ist. Wenn darum die Menschen nicht sich selbst und ihre Zeit in die Hand nehmen und bessern, bleibt alles beim alten, bleiben die schlechten Zeiten bei den schlechten Menschen bei den schlechten Zeiten. 

Die Menschen aber, die mithelfen wollen an der Hebung der gesunkenen Welt und der moralischen Besserung der schlechten Zeiten, müssen wissen, dass nicht durch Jammern und Klagen die Welt gerettet und die Zeiten gebessert werden können, sondern nur durch wohlgemute, kühne Tat, mit dieser bessernden Tat muss jeder sich selbst einsetzen und alles Ungut aus sich ausscheiden. Mag es wahr sein, dass jeder sich selbst blamiert, so gut er kann, dann soll aber auch wahr sein, dass jeder sich zum Helden macht, so gut er kann.

Nachdenklich schaut das Auge – entschlossen senkt sich der Mund – ineinander greifen die Hände – empor rafft sich das Herz: so werden durch bessere Menschen auch wieder bessere Zeiten kommen.

Fang du noch heute mit deiner Besserung an,  - so ist schon morgen ein besserer Mensch mehr auf Erden.

„Ich bin nicht besser als meine Väter.“

( 3 Röm. 19, 4.)


Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD – St. Gabriel-Verlag, Wien

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Ruhe auf der Flucht


Die Flucht der hl. Familie nach Ägypten wird bei Lukas (2,14) erwähnt, in apokryphen Schriften und der Legenda Aurea ausführlicher beschrieben und gehört zu den Sieben Schmerzen Mariens. Auf dem Bild sieht man genau in der Mittelachse Maria sitzen, das Kind auf ihrem Schoß. So ist sie selbst der Thron Gottes, Thron der Weisheit. Das Rot ihres Kleides steht für Liebe, das Blau des Umhangs für Himmel und Reinheit. Das Kind hält eine Weintraube als Hinweis auf die Eucharistie und das Opfer Jesu, da aus den Früchten der Trauben der Wein und aus dem Wein das Blut Christi wird. In einer Rasenleiste am unteren Bildrand kann man auch eine blühende Erdbeere erkennen, deren dreiteilige Blätter auf die Trinität verweisen und die roten Früchte auf die Passion Christi. Der hl. Joseph schlägt von einem Baum Früchte. Der Maler setzte die Dattelpalme des Orients zu einer Esskastanie um, passend zum Ambiente der Heimat des Malers.

Genial vermittelt der Maler die „Ruhe“ des Bildtitels mit den Farbtönen blau und grünblau. Er hat ein Andachtsbild mit möglichst wenig Bewegung geschaffen. 

Das Bild ist späte Spätgotik. Es hat keinen Goldhintergrund mehr, sondern der Himmel ist schon blau. Das Kind ist nicht symbolhaft vergrößert sondern realistisch klein. Das Bild ist noch keine Frührenaissance. Im Bild gibt es noch keine realistische Perspektive. Die Verkleinerungen im den Hintergrund sind noch sehr extrem. Nach diesen wenigen Kriterien kann man das Bild in den Anfang des 16. Jahrhunderts datieren.

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Fatima: Hilfe in seelischer Not

„Hier lernt man beten“ 

 

Die Lichterprozession zog vorbei. Eine Gruppe von Herren, die offenbar nur gekommen waren, um zu sehen und gesehen zu werden, stand da, den Hut auf dem Kopf, mit etwas spöttischer Miene.

Plötzlich jedoch zwang einen von ihnen eine unwiderstehliche Ergriffenheit in die Knie; er entblößte das Haupt und betete.

„Was, du kannst auch beten?“ fragte einer seiner Gefährten ironisch.

„Mein Lieber, hier lernt man es!“ lautete die Antwort; und er setzte sein Gebet fort.

Eine Seele hatte zu Gott zurückgefunden.

 

Quelle: Maria spricht zur Welt – Geheimnis und Weltgeschichtliche Sendung Fatimas – L. Gonzaga da Fonseca – Tyrolia-Verlag – Innsbruck – Wien – München

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Das Vertrauen Mariens

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